Ist die Einnahme von Supplementen (Nahrungsergänzung) im Sport sinnvoll ?
Diese Frage beschäftig jeden Freizeit- oder Hobbysportler, spätestens dann, wenn man vor einem gefüllten Supermarktregal mit sogenannter ‚Sportnahrung‘ steht.
Als Hobbysportler fehlt uns oft die Zeit neben Beruf und Familie den optimalen Ernährungs- und Trainingsplan umzusetzen. Da erscheint es besonders verlockend aus dem Angebot von Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Supermarkt oder Online-Händlern zuzugreifen, dieses Angebot ist besonders in der Sporternährung unüberschaubar groß und sieht auf dem ersten Blick sehr ansprechend aus auch die Verpackungsbeschreibung klingt für den einen oder anderen erst einmal vielversprechend.
Diese ‚fertigen‘ Riegel, Isodrinks, Sport-Gels etc. bestehen in der Regel aus einem Mix aus isolierten Wirkstoffen und Konzentraten und sind für das Verdauungssystem belastend sprich dadurch wird unser Körper quasi, ‚zugemüllt‘. Deshalb ist eine Supplementierung genau zu überdenken.
Die Lösung liegt darin Einfachheit Raum zu geben indem wir einfache Rezepte und Inhaltsstoffe verwenden. Den zeitlichen Faktor mit einbezogen ist eine Umsetzung mit einfachen Zutaten und leichter Zubereitung gut möglich.
Wer die Möglichkeit hat, vollwertige Lebensmittel zu verwenden, sollte dies bevorzugen. Ein paar Handgriffe und die Umsetzung gelingt in jedem Fall. Am Anfang sind dies drei bis vier Rezepturen, die dann ganz leicht in den Alltag mit einfließen.
Diese Lebensmittel liefern ein breites Nährstoffspektrum an Makro- und Mikronährstoffen in einem natürlichen Wirkstoffkomplex.
Proteinpulver
Normalerweise reichen die gut kombinierten Nährstoffe in der vollwertigen und vitalstoffreichen Ernährung völlig aus, um den Eiweißbedarf auch als Sportler zu decken.
Kommt es zu einer längeren Belastungseinheit oder Wettkämpfen können hier natürliche Eiweißkonzentrate wie Erbsen- oder Hanfprotein-Präparate zur Unterstützung gewählt werden, diese sind wenig säurebildend und eignen sich zur gelegentlichen Supplementierung sehr gut um eventuellen Leistungsdefiziten entgegenzuwirken. Ausgehend eines gesunden Stoffwechsels können dann diese Defizite sehr gut ausgeglichen werden. Dies sollte allerdings die Ausnahme bleiben, da eine dauerhafte Anwendung weder nötig noch sinnvoll ist.

Kreatin
Kreatin ist im Kraftsport ein bekannter Begriff, dies wird oft mit Muskelwachstum in Verbindung gebracht. Kreatin wird im Körper mit Hilfe mehrerer Aminosäuren gebildet. Es spielt vor allem bei dem Energiestoffwechsel der kurzkettigen Muskelarbeit eine wichtige Rolle.
Es beschleunigt die Synthese von ATP. Die daraus resultierende erhöhte Energiebereitstellung nutzen Kraftsportler gerne um höhere Lasten im Training zu bewältigen und um einen effektiveren Muskelaufbau zu bewirken.
Da es in rein pflanzlichen Nahrungsmitteln kein Kreatin-Vorkommen gibt, müssen Vegetarier und Veganer auf ihre Versorgung mit den Aminosäuren Glycin, Methionin und Arginin achten, aus welchen der Körper dann das Kreatin herstellt.
Alternativ schätzen Sportler das Pulver der Macaknolle. Die Knolle des peruanischen Kressegewächses ist äußerst nährstoffreich. Infolge der Kombination an Aminosäuren, Eisen und sekundären Pflanzenstoffen wird Macapulver eine leistungssteigernde und muskelaufbauende Wirkung zugeschrieben.


