Anspruch an die Ernährung für eine gute Leistung als SportlerIn
Neulich fragte mich eine Klientin, welche Ernährung ich Ihr empfehlen könnte um die Leistung bei langen, intensiven Radtouren optimal aufrecht zu erhalten.
Als Ernährungsberaterin kann ich Ihr folgendes dazu erklären.
In der vitalstoffreichen Sporternährung gibt es eine große Auswahl an Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte, reichlich Enzymen, Antioxidantien und vielen Powerstoffen die unseren Körper und die Zellen reichlich versorgen und als besonders gesundheitsfördernd und vorteilhaft eingestuft werden.
Bei intensiven Sporteinheiten wie lange Radtouren, kannst du besonders von den oben genannten Eigenschaften und von der Naturbelassenheit und Vollwertigkeit der Nahrung profitieren, denn diese können dich in deiner körperlichen und seelischen Gesamtverfassung unterstützen wie
- Stärkung des Immunsystems
- Mehr Kontinuität im Training durch geringere Infektanfälligkeit und somit stetige Verbesserung der körperlichen Vitalität und Leistungsfähigkeit
- weniger Entzündungsparameter in Muskulatur und Gelenken
- Leichteres Gewichtsmanagement
- Ein leichterer kraftvoller Körper beschert mehr Freude an Bewegung
- Kürzere Regenerationszeiten nach dem Training
Umsetzung im Training – davor und danach
Als Hobbysportler fehlt uns oft die Zeit neben Beruf und Familie den optimalen Ernährungs- und Trainingsplan umzusetzen. Da erscheint es besonders verlockend aus dem Angebot von Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Supermarkt oder Online-Händlern zuzugreifen, dieses Angebot ist besonders in der Sporternährung unüberschaubar groß und klingt laut der Verpackungsbeschreibung für den einen oder anderen vielversprechend. Diese ,fertigen‘ Riegel, Isodrinks, Sport-Gels bestehen in der Regel aus einem Mix aus isolierten Wirkstoffen und Konzentraten und sind für das Verdauungssystem belastend sprich dadurch wird unser Körper quasi ,zugemüllt‘. Deshalb gilt es hier der Einfachheit Raum zu geben indem wir einfache Rezepte und Inhaltsstoffe verwenden. Den zeitlichen Faktor mit einbezogen ist eine Umsetzung mit einfachen Zutaten und leichter Zubereitung gut möglich.
Pre-Workout-Booster
Der Rote-Bete-Saft ! Dieser Powersaft wirkt sich positiv auf Herz- und Gefäßsystem aus und steigert die Ausdauer während des Trainings. Er enthält Nitrate, welche die Blutgefäße erweitern und die Durchblutung fördern. Es wird mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert und die Belastung des Herzens verringert. All diese Eigenschaften erhöhen die Leistungsfähigkeit.

Zubereitung
Zutaten
- 2 Rote Bete
- 1 Apfel
- 1 Karotte
- 1 kleines Stück Ingwer
- 1 kleine Zitrone
- 250 ml Wasser
Rote Bete, Apfel und die Möhre gründlich waschen, Ingwer schälen.
Alle Zutaten in Stücke schneiden und entsaften.
Den Saft mit etwas Wasser verdünnen und in kleinen Schlucken genießen.
Energieversorgung während des Trainings
Hochwertige Energie-Gels bereitet man am besten ganz einfach selbst zu:
Zitronen-Gel
4 Datteln, 2 EL Zitronensaft, 1 Prise Salz
Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen, bis eine gelartige Masse entsteht. Abfüllen in Silikonbeutel oder Geltuben.
Post-Workout-Shake
Hanfsamen sind hier das A und O der natürlichen Sporternährung, da sie Getreide und anderen Samen in Bezug auf die Nährstoffdichte und Umweltfreundlichkeit weit überlegen sind.
Zubereitung
Zutaten
- 2 EL geschälte Hanfsamen
- 2 Datteln
- 200 gefrorene Beeren
- 250 ml Wasser
Alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Fertig !
Am besten sofort genießen.
Ich hoffe ich konnte dir hier ein paar Tipps geben und wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung !


Hallo Silvia,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neu gestalteten Blog. Ich freue mich auf viele Informationen, die mir als „Sport-Laie“ einfach fehlen. So komme ich beispielsweise von einer Einheit nach Hause und bin so hungrig, dass ich einfach zum nächstbesten greife, um diesen Hunger zu stillen. Nach einiger Zeit kommt dann die Reue. Alles was die Einheit gebracht hat, ist durch meine „Fressatacke“ wieder zu Nichte gemacht.
Ich freu mich!
Gruß Peter
Hallo Peter,
danke für deinen Beitrag.
Das ist verständlich die Ziele die man sich setzt werden durch die sogenannten Heißhunger-Attacken zunichte gemacht.
Um diese besser unter Kontrolle zu halten empfehle ich weniger auf isolierten Kohlenhydrate sondern auf
ballaststoffreiches Gemüse und Obst mit niedrigen glykämischen Index zu greifen.
Ein einfacher Trick, bereite dir deine optimalen Energielieferanten für vor, während und nach dem Training schon vorab zu
damit kein Heißhunger entstehen kann und wenn doch, du immer etwas an der Hand hast das für dich optimal in deinen Trainings-
Ernährungsplan passt.