Alzheimer Demez ist vermeidbar und heilbar !
Alzheimer sei eine natürliche Folge des Alterns, so wird uns erzählt. Es mag stimmen, dass das Risiko für Alzheimer Demenz mit dem Alter zunimmt, aber eine Demenz ist keineswegs unabwendbares Schicksal. Auch dann nicht, wenn es erhöhte Risikofaktoren (APO E4 Allele) gibt. Der Hauptgrund, wieso das Alter in steigendem Maß zur Zerstörung des Gehirns und damit der kognitiven Fähigkeiten beiträgt, ist die Tatsache, dass sich die negativen Einflüsse aus Ernährung, der Einwirkung schädlicher Substanzen und nachteiligem Lebensstil mit zunehmendem Alter mehr auswirken und nicht mehr kompensiert werden können. Vor allem sind hier die kumulativen Effekte zu nennen, die sich aus der Einwirkung chronischer Entzündungen, oxidativen Zellstress, sowie der Entgleisung des Zucker- und Fettstoffwechsels.
Daher kommt die Rettung nicht durch Alzheimer Medikamente. Die Medizinforschung hat zwischenzeitlich Milliardenbeträge in (fehlgeschlage) Forschung investiert, ohne signifikante Erfolge zu erzielen. Der Forschung steht das Dogma im Weg, dass man eine bestimmte Substanz finden könnte, die den geistigen Verfall bei einer Demenz stoppt oder rückgängig machen kann. Außer vollmundigen Versprechen hat es bisher allerdings noch nichts Substanzielles gegeben, das den Betroffenen dauerhaft nützen würde. Trotzdem werden Gelder fast nur für die klinische Forschung und medikamentöse Behandlung, kaum aber für die Erforschung präventiver und ursächlicher Therapien eingesetzt. Mit der erzeugten Angst vor dem unvermeidlichen Älterwerden und der dadurch angeblich unausweichlich eintretenden Demenz werden irrationale und wenig hilfreiche Ängste geschürt. Ängste, die genutzt werden, um viel Geld in eine Richtung zu lenken, die letztlich mehr schadet, wie nützt.
Die Aufklärung über die wahren Ursachen für diese Erkrankung und über Erfolg versprechende Interventionen, wird international nur von einigen idealistischen Experten verfolgt. Dabei zeigt sich, zwischenzeitlich unumstößlich erwiesen, dass eine artgerechte Ernährung und Lebensführung, der einzig praktikable Weg ist, bis ins höchste Alter seinen Verstand zu behalten, insbesondere dann, wenn eine genetische Disposition vorliegt. Neuere Veröffentlichungen, wie etwa „Die Alzheimer Lösung“ oder „Die Alzheimer Revolution“ zeigen ermutigende Möglichkeiten für Betroffene und deren Angehörige, wie durch bestimmte Maßnahmen, der geistige Degenerations- Prozess verhindert, gestoppt und bis zu einem gewissen Stadium sogar rückgängig gemacht werden kann. Die dort publizierten wissenschaftlichen Erkenntnisse und klinische Erfahrungen sind nicht von der Hand zu weisen. Wer sie ignoriert, verschenkt reale Chancen auf ein vitales und erfülltes Altern.
Wichtig zu wissen ist, dass bereits zwischen 40 und 50 erste Veränderungen stattfinden und dies deshalb der Zeitpunkt ist, ab dem man sich darüber informieren sollte, welche realistischen Möglichkeiten es gibt einer Demenz zu entgehen. Und die gibt es tatsächlich, sie stehen für kleines Geld offen, wenn dies auch eigenes Zutun erfordert. Dies ist zugegebenermaßen in der heutigen Gesellschaft wenig beliebt. Alle suchen bei Erkrankungen nach einem Patentrezept. Bei Alzheimer Demenz gibt es diese einfachen Lösungen aber noch weniger, wie bei Krebs oder Koronaren Herzerkrankungen.
- Die Ernährung ist ein wichtiger Schlüssel. Eine vollwertige vegetarische Ernährung mit vielen Ballaststoffen und pflanzlichen Mikronährstoffen hat sich als besonders günstig erwiesen. Pflanzenproteine sind aus Sicht der Gehirngesundheit besser wie solche aus Fleisch. Die Zuckerzufuhr sollte drastisch reduziert und der Konsum von gesunden Fetten (Omega 3, Olivenöl etc.) gesteigert werden. (Baum) Nüsse und Vollkornsaaten sind echte Superfoods fürs Gehirn. Ungünstig sind die üblichen Verdächtigen, welche Oxidationsprozesse und Entzündungen triggern oder die graue Substanz direkt schädigen. Zu viel raffinierter Zucker und KH, hoch verarbeitete Fertiglebensmittel, Molkereiprodukte, zu viel Alkohol und Überernährung. Dazu Giftstoffe aller Art.
- Bewegung verbessert die Sauerstoffzufuhr im Gehirn, erhöht die Anzahl der Gehirnzellen und deren Vernetzung. Ideal ist leichter Ausdauersport in der Natur. Kognitiv besonders herausfordernd und deshalb effektiv ist das Gehen auf Wegen mit unebenem Untergrund. Dabei ist ermutigend zu hören, dass unser Gehirn bereits von leichter körperlicher Betätigung profitiert. In neueren Untersuchungen wurde gezeigt, dass bereits moderate körperliche Aktivität positive Auswirkungen in verschiedenen Hirnarealen haben und dass sich die entsprechenden Strukturen im Volumen vergrößern. Man muss also nicht unbedingt zum Marathonläufer werden, wenn man seinem Gehirn etwas Gutes tun möchte.
- Chronischer, ungesunder Stress, führt genauso wie Giftstoffe und Mangel- oder Fehlernährung zu Entzündungen im Gehirn. Dabei verändert sich die Gehirnstruktur und der Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte wird behindert.
- Erholsamer Schlaf, OHNE Atemaussetzer ist wichtig für die Regeneration und die kognitive Gesundheit. Bei Schlafapnoe gibt es eine hohe Dunkelziffer. Liegt eine solche vor, wird das Gehirn im Schlaf schlecht mit Sauerstoff versorgt. Für einen gesunden Schlaf haben sich eine gewisse Regelmäßigkeit und bestimmte Gewohnheiten beim zu Bett gehen als vorteilhaft erwiesen. Eventuell kann die Zufuhr von Magnesium oder GABA am Abend die Schlafqualität verbessern.
- Komplexe soziale Interaktion und Neues lernen, ist besser als Kreuzworträtsel lösen. Anspruchsvolle neue Aufgaben trainiert unsere grauen Zellen und sorgt für die Erweiterung der Gehirnstruktur – auch noch im Alter. Ein gleichförmiges überwiegend durch Routinen geprägtes Leben ist Gift für den Erhalt unseres „Denkorgans“. Vielmehr muss es wie ein Muskel ständig trainiert und versorgt werden, wenn es erhalten bleiben soll.
- Giftstoffe meiden, wo es geht. Durch geeignete Maßnahmen eine regelmäßige Entgiftung und Ausleitung unterstützen. Kritisch sind Schwermetalle, Schimmelpilzgifte, aber auch ionisierte Strahlung. Wichtig: Wer sich vital und reich an pflanzlichen Ballast und Mikronährstoffen, sowie überwiegend aus pflanzlichen Proteinen ernährt, sorgt für einen natürlichen Schutz und hat weniger Schäden durch solche negativen Einwirkungen zu befürchten.
Niedrigen Homocystein Spiegel als Demenz-Prävention
Homocystein entsteht durch einen Mangel an Folsäure und B12. Mit Folsäure sind 86% der Frauen und 79% der Männer unterversorgt. Vor allem Vegetarier/Veganer zeigen einen B12 Mangel, wenn die B12 nicht regelmäßig substituieren. Einer der renommiertesten Alzheimer Forschern empfielt zu Prävention und optimale Erhaltung der geistigen Fähigkeiten einen Homocysteinspiegel unterhalb von 7 mmol/L.
Diese Mikronährstoffe spielen im Kontext der Entwicklung einer (Alzheimer) Demenz eine besondere Rolle (aus „Die Alzheimer Revolution“ Das Praxisbuch). Die Werte sollten dabei nach Empfehlung von Dr. Dale Bredesen (dem Entwickler der KetoFlex12/3 Ernährungsweise) im hoch-normalen Bereich liegen:
- Omega 3 Fettsäuren (mit ausreichend EPA/DHA) Omega 3 zu 6 Index bei < 4:1
- B-Vitamine, besonders B12 und Folsäure (B12 Mangel bereits unter 350 pg/ml, Ziel 500-1500 pg/ml mit dem Ziel eines niedrigen Homocystein Spiegels
- Cholin (400-550 mg/Tag)
- Vitamin D3 (Ziel 50 bis 80ng/ml)
- Vitamin A bzw Beta Carotine (Ziel Serumwert 70-80 mcg/dl)
- Vitamin K2
- Zink (Zielwert 100 mcg/dl)
Tipp: Demenz ist neben Krebs die neue Seuche der Zivilisation und die Fallzahlen nehmen dramatisch zu. Menschen über 50, denen ein vitales Alter wichtig ist, und die sich schützen wollen, sei die Lektüre eines der oben genannten Bücher wärmstens empfohlen. Sie finden dort eine Fülle aktueller wissenschaftlicher Fakten und auch konkrete praktische Hinweise und Rezepte. Dieses Wissen schafft Sicherheit, dass man im Hinblick auf Demenz nicht einem unausweichlichen, altersbedingten Schicksal ausgeliefert ist.
Enzyme und Alzheimer-Demenz
Ein aus der Ananas gewonnenes Enzym kann möglicherweise die Symptome der Alzheimer-Krankheit verbessern. Forscher der Lovely Professional University in Phagwara zeigten in einer Tier-Studie, dass das in der Ananas vorkommende Enzym Bromelain Symptome, die mit der Alzheimer-Demenz verbunden sind, verbessern kann. Die beobachteten biochemischen Parameter hatten sich durch die Zufuhr von Bromelain Extrakt signifikant verbessert. Auch die histopathologische Analyse der Gehirn-Strukturen zeigten eine Verbesserung durch die Behandlung mit Bromelain. Insgesamt deuten die Untersuchungs-Ergebnisse auf ein mögliches Potential von Bromelain im Rahmen einer ganzheitlichen Alzheimer-Behandlung hin, meint der Autor der Studie, Navneet Khurana, Professor an der School of Pharmaceutical Science der LPU.

