Die „Global Burden of Disease Study“ wies fünf große Risikofaktoren aus, welche die Lebenserwartung verkürzen und nannte Faktoren die für ein längeres Leben stehen. Mehr Gemüse zu essen könnte jedes Jahr weltweit etwa anderthalb Millionen Leben retten. Mehr Nüsse und Samen ! Zwei Millionen Leben. Mehr Obst ? Fast zweieinhalb Millionen Leben. Die unzureichende Aufnahme von ganzen Körnern könnte jährlich für den Verlust von drei Millionen Leben verantwortlich sein.
Vielleicht liegt die Rettung für Millionen nicht in neuen Medikamenten oder Impfstoffen, sondern in mehr vollwertigen, gesunden pflanzlichen Lebensmitteln. Wichtig ist aber nicht nur eine überwiegend vegetarische Ernährung sondern insbesondere auch auf die Lebensmittel zu achten die man täglich verwendet.
Wichtig ist WELCHE pflanzlichen Lebensmittel essen wir: Gemüse mit vielen Antioxidantien wie Beeren und grünes Blattgemüse mildern systemische Entzündung bedeutend besser als dieselbe Menge üblicheres Obst und Gemüse mit einem niedriegeren Antioxidantiengehalt wie Bananen und Kopfsalat. Bei isolierten Vitaminen und Mineralien sah man dagegen keinen oder weniger Nutzen. Am potentesten waren die leuchtend roten, blauen und violetten Pflanzenpigmente und damit die Anthosyane. Dutzende randomisierter kontrollierter Studien zu anthocyanreichen Supplementen (größtenteils Beerenextrakten) brachten deren antientzündliche Wirkung zutage. Vermutlich deswegen schlugen Pflaumen mit rotem Fruchtfleisch gelbfleischige Aprikosen, wenn es darum ging, CRP-Werte im Blut zu reduzieren. Süße Früchte wie Mangos waren gegen die Entzündung aus einer Mahlzeit mit fettem Fleisch machtlos, während ein halbes Dutzend Studien bewiesen, dass Granatäpfel, Früchte, die zum Platzen mit rubinroten Antocyanen gefüllt sind, Entzündungen mit der Zeit herunterfahren können (Quelle: Jung bleiben und immer gesünder werden – nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen von Michael Greger).
Auch Ballaststoffe schützen vor Entzündungen
„Mit die stärksten antiinflammatorischen Nahrungsbestandteile sind außerdem Ballaststoffe. Eine repräsentative Stichprobe mit Tausenden erwachsenen US-Bürgern fand außerdem heraus, dass deren Telomere desto länger waren, je mehr Ballaststoffe sie aßen. Da der Anstieg linear zu verlaufen schien, konnten ihn die Wissenschaftler ausrechnen. Es scheint, dass 10 Gramm Ballaststoffe mehr pro 1000 Kalorien vier Jahre weniger Telomeralterung bedeuten. In umgekehrter Richtung entspricht das in etwa dem Konsum von verarbeitetem Fleisch (plus 4,0 Jahre), mehr als einen halben Liter Limonade pro Tag (plus 4,6 Jahre) oder Rauchen (plus 4,6 Jahre). Die Telomerlänge ist in der Altersforschung ein anerkannter Indikator für die Lebensdauer.
Kräuter und Gewürze die Gesundheitsbringer
„Wenn man einen Teelöffel getrockneten Oregano an eine Schüssel Vollkornspaghetti mit italienischer Tomatensoße und gedämpftem Brokkoli gibt, verdoppelt das die antioxidantive Kraft des Gerichts beinahe. Zwei Drittel eines Teelöffels Majoran erreichen das Gleiche. Ein halber Teelöffel Zimt erhöht den Antioxidantiengehalt einer Schüssel Haferbrei um mehr als das Fünffache und das bei nachgewiesener Bioverfügbarkeit. Ein Dutzend randomisierter kontrollierter Studien haben gezeigt, dass Zimt die antioxidative Kapazität unseres Blutes erhöhen und den Schaden durch freie Radikale begrenzen kann, und zwar schon bei einem halben bis zu eineinhalb Teelöffeln täglich !
Der ultimative grüne Smoothie – am besten einmal TÄGLICH
In einer Untersuchung zeigten die Probanden, die täglich den grünen Smoothie tranken, sonst aber an ihrer üblichen Ernährung nichts änderten, innerhalb von nur einer Woche eine erstaunliche CRP Entzündungsmarker-Reduktion von 40 Prozent. Angeblich die schnellste ernährungsinduzierte CRP-Reduktion, von der je in der medizinischen Literatur berichtet wurde.
Hier ist Dr. Fuhrmanns Rezept, falls Sie es selbst ausprobieren wollen: ein halbes Pfund dunkelgrünes Blattgemüse wie junger Grünkohl (Baby Kale), zweieinviertel Tassen Blaubeeren, eine Banane ein Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver, ein Esslöffel gemahlenen Leinsamen, eine halbe Tasse Wasser und eine halbe Tasse ungesüßte Vanillle-Mandelmilch.
Lassen Sie es sich schmecken 🙂
Silvia – naürlich fit !

